Konfliktcoaching im Arbeitskontext
Für Geschäftspartner, Führungskräfte und Mitarbeitende, die Spannungen oder Konflikte erleben und bereit sind, diese anzugehen, um die Zusammenarbeit zu stärken.
Konfliktcoaching
Konflikt als Signal für notwendige Veränderung
Konfliktsituationen lösen bei vielen Menschen Stress und negative Emotionen aus, da Konflikte oft als überwiegend destruktiv wahrgenommen werden und selten positive Ergebnisse zu bringen scheinen. Daher vermeiden die meisten Menschen, Konflikte aktiv anzugehen, und warten stattdessen ab. Ein solches Zögern ist jedoch normal und kein Grund zur Selbstkritik.
Heute betrachte ich Konflikte als wertvolle Signale. Sie sind Hinweise darauf, dass Veränderung erforderlich ist oder etwas Neues entstehen möchte. Diese Perspektive erleichtert den Weg zur Konfliktklärung und ermöglicht eine konstruktive Entwicklung im Umgang mit schwierigen Situationen.
Ihre Situation
Konfliktcoaching statt Eskalation
Ein Konfliktcoaching kann in folgenden Situationen hilfreich sein:
- Sie befinden sich in einem akuten Konflikt mit einer Kollegin oder einem Kollegen und die Zusammenarbeit fühlt sich blockiert oder eingeschränkt an. Gemeinsam arbeiten wir daran, die zugrunde liegende Dynamik im Beziehungssystem zu verstehen und eine Klärung zu ermöglichen, die die Beziehung stärkt.
- Zwischen Ihnen und einer anderen Person im Arbeitsumfeld gibt es anhaltende Spannungen, die zu weiteren Missverständnissen und möglichen Eskalationen führen könnten. Ziel des Coachings ist es, diese Spannungen sichtbar zu machen und die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit wieder zu stärken.
- In Ihrer Geschäftsbeziehung oder Partnerschaft gibt es wiederholt subtile Unstimmigkeiten, die die Effektivität und Harmonie in der Zusammenarbeit beeinträchtigen. Durch das Konfliktcoaching können wir die zugrunde liegenden Beziehungmuster aufdecken und eine klarere Grundlage für zukünftige Zusammenarbeit schaffen.
- Die Zusammenarbeit leidet unter Verhaltensmustern wie Abwertung, Schuldzuweisungen, defensivem oder vermeidendem Verhalten und Sie wünschen sich eine positive Veränderung. Im Coaching unterstütze ich Sie dabei, Kommunikations- und Reaktionsmuster zu erkennen und bewusster zu gestalten, um eine respektvolle, offene Interaktion zu fördern.
- Sie möchten mit Ihrem Geschäftspartner oder Ihrer Geschäftspartnerin über die Zusammenarbeit und insbesondere über den Umgang mit potenziellen Konflikten sprechen. Gemeinsam erarbeiten wir Kommunikationsformen und Klärungswege, die Ihre berufliche Beziehung langfristig stärken und Missverständnisse minimieren.
Sind Sie auf dieser Seite gelandet, weil ein Teamkonflikt Sie beschäftigt? Gerne unterstütze ich Sie und Ihr Team mit einem Teamcoaching →
«In jedem Konflikt steckt die Chance, sich selbst und die andere Person neu zu verstehen.»
Quelle unbekannt
Vorgehen
Wie gleisen wir ein Konfliktcoaching auf?
1. Kennenlernen
In einem kostenlosen Videocall prüfen wir, ob die Chemie passt. Wir sprechen über Ihr übergeordnetes Ziel für das Coaching, meine Arbeitsweise und unsere Erwartungen.
2. Kick-off-Sitzung
Wir klären die Coachingziele und besprechen, wie wir die Zusammenarbeit gestalten wollen. Wenn die Grundlagen geklärt sind, können wir bereits mit der inhaltlichen Arbeit starten.
3. Entscheidung
Nach der Kick-off-Sitzung entscheiden wir, ob und wie wir weiterarbeiten. Die Rahmenbedingungen halten wir bei Bedarf in einer kurzen Coachingvereinbarung fest.
4. Begleitung
Wir arbeiten mit passenden Methoden und Impulsen im Rahmen eines individuellen Coachingprozesses, der auf Ihre Themen und Ziele ausgerichtet ist.
Eine Übersicht zu den Preisen und Zeitformaten finden Sie hier → Investition.
Coach
Wer begleitet das Konfliktcoaching?
Als Organisationspsychologin begleite ich Sie in der Arbeit mit Führungspersonen und Beziehungssystemen im Arbeitskontext. Mein Ansatz ist es, gemeinsam mit Ihnen die Dynamik zwischen den Beteiligten sowie wiederkehrende Muster in der Zusammenarbeit zu verstehen. Daraus ergeben sich konkrete nächste Schritte für den Umgang mit der Situation.
Dabei biete ich Ihnen einen geschützten Raum für Reflexion. Dies ist ein Ort, an dem der Erwartungsdruck des Alltags pausiert und Sie Ihre Rolle im System sowie die Wechselwirkungen mit anderen differenziert betrachten können.
FAQ
Häufige Fragen zum Konfliktcoaching
Auf welchem Ansatz basiert das Konfliktcoaching?
Das Konfliktcoaching basiert unter anderem auf dem ORSC-Ansatz (Organization and Relationship Systems Coaching). Dieser systemische Ansatz betrachtet die Beziehung selbst als Einheit und hilft, die Dynamik zwischen den beteiligten Personen besser zu verstehen.
Im Coaching geht es weniger darum, wer recht hat, sondern darum, wie das Zusammenspiel im System funktioniert und was es braucht, damit Zusammenarbeit wieder möglich wird.
Im Unterschied zur klassischen Mediation, die oft auf Sachthemen fokussiert, setzt dieser Ansatz gezielt bei der Beziehung und den Wechselwirkungen zwischen den Beteiligten an. Sobald hier mehr Klarheit entsteht, lassen sich viele fachliche Themen leichter klären.
Das Vorgehen ist praxisnah und auf Ihre konkrete Situation ausgerichtet.
Wann ist Konfliktcoaching sinnvoll?
Ein Konfliktcoaching ist hilfreich, wenn Spannungen, Missverständnisse oder wiederkehrende Konflikte die Zusammenarbeit belasten.
Das kann zwischen Mitarbeitenden, zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden oder zwischen Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern der Fall sein.
Das Coaching unterstützt Sie dabei, die Dynamik im Beziehungssystem zu erkennen und wiederkehrende Muster in der Zusammenarbeit zu verstehen. Ziel ist es, eine tragfähige Grundlage für die weitere Zusammenarbeit zu schaffen, idealerweise bevor sich Spannungen verfestigen oder eskalieren.
Worin unterscheidet sich Konfliktcoaching von Mediation und Supervision?
Mediation zielt in der Regel darauf, eine konkrete Einigung auf der Sachebene zu erzielen, z. B. bei Meinungsverschiedenheiten über Aufgaben, Zuständigkeiten oder Entscheidungen.
Konfliktcoaching setzt früher an. Es fokussiert auf die Beziehungsebene und auf die Dynamik im Beziehungssystem zwischen den Beteiligten. Ziel ist es, zu verstehen, was im Zusammenspiel passiert, wenn der Konflikt aktiv ist und welche Muster dabei wirksam werden. Wenn sich die Beziehungsebene klärt, lassen sich Sachthemen meist deutlich leichter und nachhaltiger lösen.
Supervision begleitet Teams oder Fachpersonen oft regelmässig über längere Zeit, um die Zusammenarbeit, Rollen oder Prozesse zu reflektieren.
Wenn Sie für Ihr Team an wiederkehrenden Spannungen oder Kommunikationsmustern arbeiten möchten, erfahren Sie mehr unter Teamcoaching →
Was passiert, wenn ich nach der Kick-off-Sitzung merke, dass es nicht passt?
Die Chemie und das gegenseitige Vertrauen sind die Basis für ein erfolgreiches Coaching. Die Kick-off-Sitzung dient explizit als Prüffeld. Sollten Sie (oder ich) danach feststellen, dass meine Arbeitsweise oder das Setting nicht optimal zu Ihrem Anliegen passen, endet der Prozess an dieser Stelle. In diesem Fall wird lediglich die Einzelsitzung gemäss den Konditionen für die Kick-off-Sitzung verrechnet und es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.
Wie wird die Vertraulichkeit im Coaching sichergestellt?
Als Arbeits- und Organisationspsychologin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht. Ein geschützter Raum ist die Voraussetzung dafür, dass Sie offen über Herausforderungen sprechen können. Alles, was Sie einbringen, bleibt unter uns und wird nicht nach aussen getragen. Falls Ihr Unternehmen das Coaching finanziert, vereinbaren wir vorab klar, dass nur organisatorische Details kommuniziert werden.
Wie ist ein Coachingprozess aufgebaut und wie hoch ist die Investition?
Eine Übersicht zum Aufbau des Coachingprozesses sowie zur Investition finden Sie auf der Seite Investition. Dort sind Dauer, Sitzungsrhythmus und Konditionen transparent dargestellt.
Wo finden die Coachings statt und sind sie auch online möglich?
Coachings finden in meinem Coachingraum in Zürich am Zeltweg 10 oder online statt. Informationen zum Coaching in Zürich finden Sie auf der Hauptseite. Teamentwicklungen begleite ich direkt in der jeweiligen Organisation.
